Newsletter November 2020

 


Newsletter November 2020

Ich grüße Sie herzlich!

Corona hat uns wieder ausgebremst. Einige Ausbildungsmodule können jetzt im November und Dezember nicht stattfinden. Die Module werden wir im Lauf der nächsten zwei Jahre nachholen. Das ist schade und unterbricht die Kontinuität. Per Videokonferenzen können wir kein drei oder viertägiges Modul ersetzen, aber wir laden die Gruppen zu einem halbtägigen digitalen Treffen ein, um in Verbindung zu bleiben.
Für manche ist das Aussetzen der Module das einzig Richtige, andere finden es vielleicht unnötig. Ich möchte alle um Verständnis für unsere Entscheidungen bitten. Uns allen wünsche ich einen ausreichend langen Atem, für die Dauer der Einschränkungen durch die Pandemie.  Ich bleibe zuversichtlich und maximal flexibel.


Remo Largo, der Autor der Bücher „Babyjahre“, „Kinderjahre“ u.v.a. ist letzte Woche gestorben. Er war einer der großen und bedeutenden Fachleute, die mit offenem Blick auf die Entwicklung der Kinder geschaut haben. Er hat geforscht und Kinder wirklich in ihrem Sein wahrgenommen. Es war so erleichternd, von Remo Largo aus seinen Langzeitstudien zu erfahren, wie unterschiedlich schnell oder langsam Kinder sich ihre Fähigkeiten aneignen. Damit konnten Eltern entspannen, wenn Ihr Kind z.B. mit 12 Monaten noch nicht gelaufen ist. Er hat damit viel Druck von Kindern und Erwachsenen genommen. Wie auch Jesper Juul ging es ihm immer um die Beziehung statt Erziehung.

Beitrag bei Deutschlandfunk Kultur

Die Arbeit des Schulprojekts kann bisher weiterlaufen. Die Gruppen in den jeweiligen Fortbildungsmodulen sind sehr klein. Im großen Saal der Remise können wir Abstand halten und natürlich immer wieder lüften.

Es gibt eine Neuigkeit, die für alle Interessierten zugänglich ist.
“Empathie macht Schule“ – Kurznachrichten
Sie bekommen täglich eine kurze Erinnerung, innezuhalten und sich auf sich selbst zu besinnen. Sie bekommen kleine Anregungen, Ihre Sinneswahrnehmungen im Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen.

Mehr zu den Kurznachrichten und wie Sie daran teilhaben können, finden Sie hier:

Einführungstext
Einwilligungserklärung (Anmeldung)

Von Schalk und Schelmerei, den Vorboten der Humors
Oder
Grenzen setzen, ohne die Spielfreude des Kindes zu trüben.
Von Ute Strub, 1997Beim Durchstöbern alter Unterlagen bin ich auf diesen Artikel gestoßen. Ute Strub beschreibt eine Szene, die sie im Säuglings- und Kleinkindheim Lóczy beobachten konnte. Emmi Pikler hat dieses Haus in den 50er Jahren in Budapest gegründet. Die Pflegerinnen wurden dort so ausgebildet und begleitet, dass sie den meist traumatisierten Kindern liebevoll zugewandt und überaus respektvoll begegnen konnten. Eine Langzeitstudie der WHO konnte nachweisen, dass Menschen, die im Lóczy ihre Säuglings- und Kleinkindzeit verbrachten, in ihrem Erwachsenenleben nicht unter den Auswirkungen ihres Heimaufenthaltes zu leiden hatten.Beim Lesen von Utes Text hat mich das Vergnügen des kleinen Mädchens schmunzeln lassen. Wir können uns vom Humor der kleinen Kinder anstecken lassen.
Die Erwachsenen bewahren ihre Grenzen und Regeln und das Selbstgefühl der Kinder bleibt unbeschwert.Vielleicht können Sie sich auch von der Heiterkeit  in diesen Zeilen anstecken lassen.

Von Schalk und Schelmerei, Ute Strub

ddif Hotline – Reden hilft!
Die Berater*innen sind weiterhin am Telefon für Anrufer*innen in Bereitschaft.
Wir haben einen kleinen Film gedreht, um unsere Beratungsangebot zu bewerben. Mir gefällt das Ergebnis sehr gut und ich möchte mich bei allen Mitwirkenden herzlich bedanken. Elia Brose hat mit großem Gespür die kleinen Szenen für uns gedreht. Vielen Dank dafür.
Diesen Spot wollen wir gerne über die Social Media in Umlauf bringen. Dazu bekommen wir Hilfe einer Fachfrau für Kampagnen, aber auch Sie möchte ich wieder bitten, den Link über Ihre Kanäle zu verbreiten.

Ich danke Ihnen!

zum Video: ddif Hotline – Reden hilft! (youtube)

Dienstags im ddif
„Jenseits von Belohnung und Bestrafung“ mit Christine Ordnung
Belohnung und Bestrafung und sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Wer das eine oder das andere austeilt, nimmt sich die Definitionshoheit über richtiges und falsches Verhalten. Das war gängige Praxis und sie ist in vielen Erwachsenen, die damit aufgewachsen sind, noch verankert.
Heute wissen wir viel mehr über die Entwicklung von Kindern und über die Kraft und Wirkung von Beziehung. Jetzt können und dürfen wir Erwachsenen von unseren Kindern lernen.
Ich freue mich auf den Abend mit Ihnen im kleinen Kreis, den letzten in diesem Jahr.

Dienstags im ddif

Nächstes Infotreffen
Achtung Terminänderung!
Statt Dienstag, 1. Dezember findet das Treffen am Montag, 30. November statt.

Um 18.30 Uhr informiere ich über die Weiterbildung „Vom Gehorsam zu Verantwortung“
und um 20.00 Uhr gebe ich Interessierten einen Einblick in die Arbeit in der Familientherapieausbildung.
Der neue Termin ist Montag, 30. November.

Infotreffen

Seminare 2021
Die Seminare finden in den Räumes des ddif statt:
Ebersstr. 80 (durch die Tordurchfahrt zur Remise), 10827 Berlin-Schöneberg

Intelligenz der Herzens
Freitag bis Sonntag, 15.– 17.01.2021

mit Helle Jensen und Katinka Gøtzsche

Im Seminar „Intelligenz des Herzens“ gibt es nur noch wenige Plätze. Wir können nur eine begrenzte Anzahl von Plätze vergeben, damit wir ausreichen Abstand unter den TN gewährleisten können.

Grenzen, Regeln, Konsequezen in gleichwürdigen Beziehungen
Freitag, 12.02.2021
mit Christine Ordnung

Eigenverantwortung statt Abhängigkeit – Suchtprävention von klein auf
Montag, 26.04.2021

mit Marianne Troost und Galeide Heß

Seminare

Liebe Grüße
Christine Ordnung


Anmeldung sowie Fragen rund um Organisation:
Franca Kriesel · Telefon:
030 / 2417 1110 · E-Mail: franca.kriesel@ddif.de