Newsletter Mai 2017

Newsletter Mai 2017

Ich grüße Sie herzlich!

„Schluss mit Bevormundung“
ist der Titel der Kolumne 10 nach 8 in Zeit online vom letzten Freitag.
Tanja Göttmann hat letztes Jahr die Ausbildung am ddif abgeschlossen. Die Kolumne ist ein Ausschnitt aus ihrer Abschlussarbeit. Sie gibt einen Einblick in ihre Entwicklungsprozesse während der Ausbildung und zeigt, wie sich dadurch ihre Arbeit als Familienhelferin verändert.
Ein Auszug davon erschien am Freitag auf Zeit online in der Kolumne 10 nach 8.

Tanja hat uns die Erlaubnis gegeben, den vollständigen Text der Arbeit auf der Homepage zu veröffentlichen. Vielen Dank dafür.

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zur vollständigen Arbeit

Empathie Training in österreichischen Medien
In der Wiener Zeitung wird im folgenden Artikel auf das Empathie Training mit Helle Jensen am ddif hingewiesen. Sie finden auch eine kontroverse Stimme zur Achtsamkeit auf der gleichen Seite.

zum Artikel

„Entfaltung – das Wirken der Ute Strub“
Ich konnte bei der Premiere des Films am 6. Mai dabei sein und für mich war es wie ein Großfamilientreffen. Ich bin vielen Bekannten wieder begegnet, mit denen ich über kürzere oder längere Zeit in den letzten knapp 30 Jahren zusammen gelernt und gearbeitet habe. Es war eine kleine Zeitreise.
Den Film möchte ich Eltern und Pädagogen und Pädagoginnen herzlich empfehlen. Die ruhigen Bilder tun ihre Wirkung ohne Anstrengung. Die Arbeit von Emmi Pikler findet in dem Film Würdigung und das feine sehr besondere Wesen von Ute Strub hat die Filmemacherin Laura Lazzarin genial auf die Leinwand gebracht.

zur Website des Films

Das jüngste Buch von Jesper Juul „Liebende bleiben“ wurde viel besprochen. Ich möchte auf einen Artikel verweisen, der sich kritisch mit der Ratgeberflut im Allgemeinen und dem Thema des Buches im Besonderen kritisch auseinandersetzt. Ich finde ihn lesenswert, weil ich die Grundaussagen wichtig finde: Es gibt eine Kluft zwischen der Idee und der Realität. Die Vorstellung, der Familienoptimierung anhand eines Punktekatalogs stresst. Druck und Stress, sind keine hilfreichen Veränderungsbegleiter.

Zum anderen habe ich gemerkt, dass es scheinbar ein paar typische Missverständnisse gibt. Zum Beispiel thematisiert die Autorin die Schwierigkeit von Ich-Botschaften. Ich habe schon oft gemerkt, dass der Eindruck entsteht, persönliche Sprache würde bedeuten nur noch säuselnd nette Ich-Botschaften zu formulieren. Diese Vorstellung macht Stress- das kann ich gut nachvollziehen. Daneben möchte ich einen Artikel setzen, in dem deutlich wird wie Jesper Juul persönlichen Sprache versteht.

zum Artikel: Tipps für die Ehe können stressen
zum Artikel: Eltern benehmen sich wie Flugbegleiter

Eine existierende Utopie
„Berlin Rebel Highschool“ so heißt der Film über die Schule für Erwachsenenbildung SFE. Ich kenne die Schule seit ich in Berlin lebe. Das ist seit 1980. In den letzten Jahren habe ich sie aus dem Blickfeld verloren. Eine Mitbewohnerin arbeitete viele Jahre dort im Büro und ich hatte öfter im Mehringhof, wo die Schule ihre Räume hat, zu tun.
Mir gefällt der Film. Er zeigt, was möglich ist, und er zeigt auch, welche Bereitschaft und welches Commitment nötig ist. Selbstbestimmung ist kein Selbstbedienungsladen und persönliche Verantwortung verlangt aktives Handeln.
Der Film läuft in den Kinos und ist für den deutschen Filmpreis nominiert.

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Infoabende
Am 30. Mai lade ich alle Interessierten an unseren Aus- und Weiterbildungen zum nächsten Infotreffen in Monumentenstr. ein. Dier Frist für den Frühbucherrabatt endet für das Empathie Training am 31. Mai und für die Ausbildung am 31. Juli.
Ihre Partner und Partnerinnen sind zu dem Abend herzlich eingeladen, das sie von Ihrer Entscheidung mit betroffen sein werden. Und bitte melden Sie sich vorher an, damit wir Sie bei kurzfristigen Änderungen informieren können.

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Die nächsten Seminare

“Wandel führend gestalten – Zwischen Zuhören, Vordenken und Raum geben”
Mittwoch, 24. Mai 2017

Die Leitung will eine Veränderung und Weiterentwicklung. Wie gelingt es, das Team, das Kollegium, die Mitarbeiter_innen mit zu nehmen?

„Eigenverantwortung statt Abhängigkeit – Suchtprävention von kleinauf“
Achtung! Verschoben auf Mittwoch, den 11. Oktober 2017

Abhängigkeit von Alkohol, anderen Drogen, Spiel- oder Shoppingsucht u.äl sind furchtbar. Es ist selbstzerstörerisch und hängt mit einem mangelnden Selbstgefühl zusammen. Wie können wir Kinder und Jugendliche begleiten, damit wir ihr Selbstgefühl nicht beschädigen?

“Wie kann es weiter gehen, wenn ich keine Idee mehr habe?”
Mittwoch, 14. Juni 2017

Die Zusammenarbeit und die Gespräche mit Eltern sind ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil der pädagogischen Arbeit in Kindergarten und Schule. Manchen Eltern gegenüber fühle ich mich ohnmächtig oder ich habe schon alles probiert und komme nicht weiter.
Häufig richten wir den Blick nur auf die Eltern. Die Selbstfürsorge und die Sicht auf uns selbst werden im pädagogischen Alltag oft vernachlässigt. Hier liegt meist der Schlüssel zu neuen Wegen.

„Wenn die Fetzen fliegen“
Mittwoch, 5. Juli 2017

Solange alles in ruhigen Bahnen verläuft, die Kinder und Jugendlichen sich sozial kompetent verhalten, die Regeln einhalten, die Hinweise der Erwachsenen in ausreichendem Maß respektieren, ist es leicht die gute Pädagogin oder der guter Pädagoge zu sein, die oder der man gerne sein möchte. Wenn es turbulent wird und wenn die Kinder auf ihre Art zeigen, wie es ihnen geht, wird es ganz schnell schwierig.
Immer wieder höre ich Erwachsene, die dann Not geraten und auf Erziehungsmethoden zurück greifen, die sie im Grunde nicht mehr vertreten können. Diese chaotischen Szenen möchte ich in diesem Seminar beleuchten.

zum Seminarangebot 2017

Liebe Grüße
Christine Ordnung

Anmeldung sowie Fragen rund um Organisation und Finanzen:
Peter Malecki · Telefon: 030 / 21 75 32 69 · E-Mail: peter.malecki@ddif.de

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